30.07.2025 | NRD.de
Im absoluten Sportfieber waren Ende Juni zwölf Schülerinnen und Schüler der NRD-Wichernschule. Der Grund dafür: Sie verbrachten mehrere Tage in Hanau und nahmen an den dort stattfindenden „Special Olympics“ teil. Maßgeblich unterstützt wurde dieser besondere Ausflug durch eine Spende der „Stiftung Hoffnung für Kinder“.
Zwölf Schülerinnen und Schüler der NRD-Wichernschule kehrten Ende Juni mit strahlenden Gesichtern und einer Silbermedaille im Gepäck aus Hanau zurück. Bei den dort stattfindenden Special Olympics - Hessens größter Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung - erreichten sie den 2. Platz im Fußball. Gleich mehrere aufregende Tage verbrachten die jungen Teilnehmer*innen dort und stellten ihr fußballerisches Können in der Altersklasse U21 unter Beweis. Bei der feierlichen Siegerehrung überreichte Dr. Maximilian Bieri, Bürgermeister der Stadt Hanau, persönlich die wohlverdienten Silbermedaillen.
Ermöglicht durch großzügige Unterstützung
Dieser besondere Ausflug wurde maßgeblich durch eine Spende der „Stiftung Hoffnung für Kinder" ermöglicht, die das Projekt mit rund 3.000 Euro unterstützte. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur an dem sportlichen Wettkampf teilnehmen, sondern auch fünf unvergessliche Tage in einer Unterkunft nahe Hanau verbringen und das vielfältige Rahmenprogramm mit Athletendisco und Spiel- und Spaßstationen auf dem Sportgelände nutzen.
Langjährige Fußballtradition an der Wichernschule
Die Wichernschule der NRD ist eine staatlich anerkannte Schule aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und fördert Schülerinnen und Schüler mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, motorische Entwicklung und Lernen. Seit etwa 20 Jahren bietet die Schule einmal wöchentlich im Rahmen des klassenübergreifenden Sportunterrichts ein 2,5-stündiges Fußballtraining an, an dem etwa 30 fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 20 Jahren mit viel Freude teilnehmen.
Mehr als nur Sport
Für die Schülerinnen und Schüler war die Teilnahme an den Special Olympics weit mehr als nur eine sportliche Herausforderung. Sie hatten die Gelegenheit, viele neue Begegnungen zu erleben und sich mit Fußballerinnen und Fußballern aus anderen Städten auszutauschen. Die strahlenden Gesichter bei der Rückkehr und die stolz getragenen Silbermedaillen sprechen für sich – ein unvergessliches Erlebnis, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Beeindruckende Vielfalt bei Hessens größtem inklusiven Sportevent
Bei den Special Olympics in Hanau kamen 80 Delegationen zusammen, die für ihre Teilnahme teilweise Anreisen von weit über 600 Kilometern in Kauf nahmen. In zwölf verschiedenen Disziplinen – darunter Leichtathletik, Schwimmen, Fußball, Boccia, Tischtennis, Judo, 3x3 Basketball, Reiten und Voltigieren, Tennis sowie die Demo-Sportarten Hockey und Tanzen – zeigten die Teilnehmenden ihr Können. Der besondere Geist der Veranstaltung spiegelte sich im Motto der Special Olympics wider: "Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben." Diese Philosophie prägte sowohl die Wettkämpfe als auch die Atmosphäre auf den Zuschauerrängen, wo Fairplay und gemeinsame Freude am Sport im Mittelpunkt standen.
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