Aus den Stufen

Die Klassen der Wichernschule sind in Grundstufe (1. bis 4. Schulbesuchsjahr), Mittelstufe (5. bis 7. Schulbesuchsjahr), Hauptstufe (8. bis 10. Schulbesuchsjahr) und Berufsorientierungsstufe (11. bis 14. Schulbesuchsjahr) eingeteilt. Jede Stufe hat ihre Besonderheiten und auch spezielle Projekte.

Grundstufe

Kulturtechniken
Kulturtechniken

Die ersten vier Jahre in unserer Schule sind oft die anstrengendsten, denn neben den ersten Kulturtechniken lernen unsere Schülerinnen und Schüler natürlich auch mit der Lebenswelt der Schule zurecht zu kommen. Die Gemeinschaft der Klasse, die Regeln der Schule, das Verhalten in der Gruppe,... das alles sind Themen der Grundstufe. Auch die Eltern machen erste Erfahrungen mit der Schule und ihren Eigenheiten.

Besonderheit der Grundstufe sind die beiden eigenen Projektwochen, die vor Weihnachten und Ostern durchgeführt werden. Zudem gibt es einen Sommertag, an dem die Grundstufe gemeinsam ein Fest feiert und für die Schülerinnen und Schüler Spiele angeboten werden.

In der Ball AG speziell für die Grund- und Mittelstufe geht es um spielerische, motorische und das Geschick fördernde Elemente rund um den Ball.

Mittel und Hauptstufe

Fußball AG
Fußball AG

In der Mittelstufe beginnt dann langsam die Vorpubertät und das Abgrenzen von den Anderen. Auch hier sind feste Regeln und der Zusammenhalt in der Klasse ein wichtiger Aspekt, die neben den Inhalten von Mathe, Deutsch, Sachunterricht, Musik, Sport und Kunst zum Tragen kommen.

In der Hauptstufe werden unsere Schülerinnen und Schüler immer selbständiger und sicherer. Auch hier ist das Regelverhalten noch Thema, aber es tritt mehr in den Hintergrund und macht Platz für selbständigeres Arbeiten. Was in der Grund- und Mittelstufe mit kleinen Projekten, Stationsarbeit und dem entdeckenden, problemlösenden, handlungsorientierten und selbstverantwortlichen Lernen begonnen wurde, wird hier weitergeführt und vertieft.

Die Hauptstufe hat gemeinsam mit der Berufsorientierungsstufe einen eigenen Chor und eine eigene Fußball AG. Ab der Hauptstufe findet auch regelmäßig das Fußball Trainingslager in Erbach und die Chorfreizeit statt.

Berufsorientierungsstufe

Café WIS
Café WIS

In der Berufsorientierungsstufe läuft es dann etwas anders als bisher. Der Klassenunterricht wird zugunsten des Projektunterrichts aufgebrochen und findet nur noch zeitweise statt. Kulturtechniken werden in die Projekte integriert und Arbeitsgemeinschaften gebildet. In diesen AGs werden die Schüler, die bald die Schule verlassen, in homogeneren Gruppen zusammengefasst. Durch die ähnlichen Lernbedürfnisse können die Schüler besser gefördert werden. Die Förderbereiche richten sich nach den Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen und können von Jahr zu Jahr variieren. Zumeist sind vertreten:

Die Schwerpunkte der Basalen Förderung, die für die schwermehrfachbehinderten Schülerinnen und Schüler angeboten wird, sind Unterstütze Kommunikation, Basales Theater, Massagen und Körperwahrnehmungsübungen sowie Mobilitäts- und Esstraining. Begleitet wird der Unterricht von der Physiotherapeutin der Schule, die mit den Schülerinnen und Schülern in diesem Rahmen gezielt alltagsorientiert, interdisziplinär und therapeutisch arbeiten kann.

Im Arbeitstraining wird in besonderem Maße Wert auf konzentriertes und ausdauerndes Arbeiten anhand verschiedener Werkstattmaterialien gelegt, um den Schülerinnen und Schülern, die hierbei noch großen Bedarf haben, ein zusätzliches Übungsfeld zu eröffnen und sie in der Konzentration und Arbeitshaltung zu fördern. Beim Arbeitstraining werden Schlüsselqualifikationen der Arbeitswelt einübt: zügiges Beginnen, Ausdauer, Frustrationstoleranz, Sorgfalt, Konzentration, Ordnung.

Die Projektgruppe Dienstleistungen bietet für alle Klassen der Schule Einkaufs- und Transportdienste an. Das Team übernimmt auch einfache Hausmeistertätigkeiten und übt, seine Aufträge und Zeitplanung selbst zu koordinieren. Auch das Schüler-Café gehört dazu.

In der Projektgruppe Wohnen, Freizeit, Ernährung und Hygiene liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem zunehmend selbständigen Wohnen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, was bei der eigenen Hygiene und Ernährung zu beachten ist und sie üben zu kochen, zu waschen, zu putzen und den Haushalt zu führen.

Die Förderung der Mobilität findet auf verschiedenen Ebenen statt. Dazu gehören sowohl die City-Shopper mit der Orientierung und dem Einkauf in Darmstadt, die Wald-Gruppe und die Dienstleistung mit kleineren Aufträgen auf dem Gelände der NRD und in Mühltal.

Schließlich ist gibt es noch unsere Schülerzeitung, die das selbständige Verfassen kleiner Texte, das Führen von Interviews, das Fotografieren und das Gestalten am PC beinhaltet.

Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

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